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By Gerhard Rupp (auth.), Gerhard Rupp (eds.)

Dr. Gerhard Rupp ist Professor für Neuere Deutsche Literatur und ihre Didaktik am Germanistischen Seminar der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf.

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Tücken der Demokratie: Antisystemeinstellungen und ihre Determinanten in sieben post-kommunistischen Transformationsländern

Der Band untersucht das systemgefährdende Potenzial an Einstellungen in sieben Transformationsstaaten, einschließlich Ostdeutschland. Der Autor geht der Frage nach, wodurch Antisystemeinstellungen bestimmt werden.

Prämarketing: Zur Markteinführung neuer Produkte

Die seit den achtziger Jahren zu beobachtende Beschleunigung von Prozessen hat höhere Aktualität denn je. Einhergehend mit diesem pattern hat sich die Bedeutung des Zeitwettbe­ werbs ständig erhöht. Während sich die Bemühungen um die Verkürzung von Prozessen zunächst auf relativ wohldefinierte Aktivitäten wie Produktion, Logistik und Entwicklung kon­ zentrierten, wurden in den letzten Jahren neue Beschleunigungsfelder eruiert.

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Er ist kein Künstler, er ist ein Metaphysikus. " (V, 1243) Schiller allerdings war beides, "Metaphysikus" und Künstler, aber nicht beides zugleich, auch wenn er es glauben mochte und der Auffassung war, daß "ohne Ästhetik" (V, 988) Poesie eigentlich gar nicht möglich sei. Seine eigenen Dichtungen sind daher in aller Regel zweifach codiert - philosophisch und literarisch - und es ist seinen Lesern niemals leicht gefallen, die philosophische Lesart so einzuklammern, daß die genuin literarische ihre Faszination wirklich entfalten konnte.

Läßt sich das Lesen auf Bildung empirisch fixieren? Oder bleibt die Beobachtung gefangen in allgemeinen programmatischen Hoffnungen einerseits und individuellen praktischen Erfahrungen andererseits? All dies verweist auf das generelle Problem der Beobachtbarkeit von Lesevorgängen. Wie will man sie messen? - sie festhalten? Die Schwierigkeiten scheinen hier zudem wenn nicht größer, dann doch drängender, verlangt doch die als Literarische Bildung in unserer Kultur institutionalisierte eminente Wertschätzung des Lesens erst recht eine Absicherung in beweiskräftigen Beobachtungen.

B. Kunst und Literatur - so zu sehen, wie sie will. Wenn rur die Wirtschaft der Gesellschaft Literatur ein Produkt ist, das sich möglichst gut verkaufen soll - Bestseller esoterischen Lyrikbüchlein also vorgezogen werden - wenn die Pädagogik Literatur als Identitätsfrndungshilfe in Anspruch nimmt, dann hindert die Philosophie niemand daran, Kunst zum Ort einer "Wahrheit", die allen profanen Wahrheiten der Wissenschaften voraus sei, oder auch zur Utopie einer Erlösung zu erklären, die alle Politik niemals zustande bringe.

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